Purkaffee: Plantagenkaffee Äthiopien

Für unsere Purkaffees gehen wir weit: Wir verhandeln direkt mit der Kaffeekooperative des jeweiligen Landes, wissen welche Bauern den Kaffee anpflanzen und ernten und diesen mit den gemeinsam genutzten Maschinen der Kooperative verarbeiten. Purkaffees sind rückverfolgbar bis auf die Kooperative, oft bis zum jeweiligen Bauern, insofern er eine genügend grosse Finca betreibt. Purkaffees werden nicht mit Kaffees aus anderen Kooperativen vermischt. Lagerung und Transport sind sehr aufwändig, kostenintensiv und mit grossem administrativem Aufwand verbunden.

Für einen Kaffeeröster in der Schweiz ist es sehr schwierig, direkt bei einem Kaffeebauer Rohkaffee einzukaufen. Hier führt kein Weg an einem Besuch direkt bei den Kaffeebauern vorbei.

Kaum ein grosser Händler kennt die Koperative persönlich, geschweige denn einen Bauer. Im grossen Stil werden die Kontainer bei Exporteuren im jeweiligen Land gekauft. Oft erst, wenn die Ladung bereits auf einem Schiff ist und ,schwimmt'. Keine Rede von fairem Preis, eine Teil-Vorauszahlung sowieso nicht. Der Bauer wartet mit der gesamten Bezahlung, bis der Kaffee in Europa ankommt und akzeptiert wurde. Erst dann wird das Geld auf dem Sperraccount frei gegeben.

derkaffee besucht die Bauern persönlich, schliesst mehrjährige Lieferverträge mit Qualitätsgarantie ab und bezahlt teilweise im Voraus einen Preis, welcher deutlich über allen Fairtradestandards liegt.

Der Transport in unserem Auftrag übernehmen Bio und Fairtrade Kaffeelogistiker. Wir arbeiten mit Swipala Bern, Efico Porrentruy, Trabocca Amsterdam, Interamerica Zug und Anderen zusammen.



In Äthiopien haben wir den Kaffee schätzen gelernt. Unvergessen sind die Stunden, während wir in den Tukuls gesessen haben und für uns einen frischen Kaffee zubereitet wurde. In jedem Ecken des Landes findet man die Kaffeekultur. Kein Land kann eine so grosse Vielfalt an Kaffee-Varietäten aufweisen wie Äthiopien, das Ursprungsland des Kaffees Arabica.

 

  



zurück zur Home Page